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APURO A10³ DES ist das erste „gefahrstoff-freie“ Desinfektionsmittel welches auch gegen den CORONA-Virus wirksam getestet ist.


Aktuelle wissenschaftliche Stellungnahmen zum Corona-Virus


Aus aktuellem Anlass haben wir uns bezüglich der drohenden Corona-Virus-Pandemie entschlossen, alle uns zur Bekämpfung des Corona-Virus zur Verfügung stehenden Informationen transparent zu machen.
Es gibt hierzu einige wichtige Parameter, die bei der Prävention und Auswahl geeigneter Anti-Corona-Virus-Mittel zu beachten sind.

Corona-Viren bekämpfen - Aktueller Artikel der Uni Greifswald


Corona-Viren auf Flächen
Zitat – Universität Greifswald, 07.02.2020: Ein Fachartikel im „Journal of Hospital Infection" fasst alles zusammen, was die Forschung über die Lebensdauer von Coronaviren auf Oberflächen und die Wirkung von Desinfektionsmitteln weiß.
Wie lange leben Coronaviren auf Oberflächen wie Türklinken oder Krankenhausnachttischen? Mit welchen Mitteln lassen sie sich wirksam abtöten? Alle Antworten, die die Forschung zu solchen Fragen derzeit kennt, hat ein Forschungsteam aus Greifswald und Bochum zusammengestellt und am 6. Februar 2020 (DOI: 10.1016/j.jhin.2020.01.022) veröffentlicht.

Verbreitung über Tröpfchen, Hände und Oberflächen
Das neuartige Coronavirus 2019-nCoV macht weltweit Schlagzeilen. Da es keine spezifische Therapie dagegen gibt, ist besonders die Vorbeugung gegen Ansteckungen bedeutend, um die Krankheitswelle einzudämmen. Wie alle Tröpfcheninfektionen verbreitet sich das Virus auch über Hände und Oberflächen, die häufig angefasst werden. „Im Krankenhaus können das zum Beispiel Türklinken sein, aber auch Klingeln, Nachttische, Bettgestelle und andere Gegenstände im direkten Umfeld von Patienten, die oft aus Metall oder Kunststoff sind", erklärt Prof. Dr. Günter Kampf vom Institut für Hygiene und Umweltmedizin der Universitätsmedizin Greifswald.

Gemeinsam mit Prof. Dr. Eike Steinmann, Inhaber des Lehrstuhls für Molekulare und Medizinische Virologie der Ruhr-Universität Bochum (RUB), hatte er für ein geplantes Fachbuch bereits umfassende Erkenntnisse aus 22 Studien über Coronaviren und deren Inaktivierung zusammengestellt. „In der aktuellen Situation schien es uns das Beste, diese gesicherten wissenschaftlichen Fakten vorab zu veröffentlichen, um alle Informationen auf einen Blick zur Verfügung zu stellen", so Eike Steinmann.

Auf Oberflächen bis zu neun Tage lang infektiös
Die ausgewerteten Arbeiten, die sich unter anderem mit den Erregern Sars-Coronavirus und Mers-Coronavirus befassen, ergaben zum Beispiel, dass sich die Viren bei Raumtemperatur bis zu neun Tage lang auf Oberflächen halten und infektiös bleiben können. Im Schnitt überleben sie zwischen vier und fünf Tagen. „Kälte und hohe Luftfeuchtigkeit steigern ihre Lebensdauer noch", so Kampf.
Tests mit verschiedensten Desinfektionslösungen zeigten, dass Mittel auf der Basis von Ethanol, Wasserstoffperoxid oder Natriumhypochlorit gegen die Coronaviren gut wirksam sind. Wendet man diese Wirkstoffe in entsprechender Konzentration an, so reduzieren sie die Zahl der infektiösen Coronaviren binnen einer Minute um vier sogenannte log-Stufen, was zum Beispiel bedeutet von einer Million auf nur noch 100 krankmachende Partikel. Wenn Präparate auf anderer Wirkstoffbasis verwendet werden, sollte für das Produkt mindestens eine Wirksamkeit gegenüber behüllten Viren nachgewiesen sein („begrenzt viruzid"). „In der Regel genügt das, um die Gefahr einer Ansteckung deutlich zu reduzieren", meint Günter Kampf.

Erkenntnisse sollten auf 2019-CoV übertragbar sein
Die Experten nehmen an, dass die Ergebnisse aus den Untersuchungen über andere Coronaviren auf das neuartige Virus übertragbar sind. „Es wurden unterschiedliche Coronaviren untersucht, und die Ergebnisse waren alle ähnlich", sagt Eike Steinmann.

Originalveröffentlichung
Günter Kampf, Daniel Todt, Stephanie Pfaender, Eike Steinmann: Persistence of coronaviruses on inanimate surfaces and its inactivation with biocidal agents, in: Journal of Hospital infection 2020, DOI: 10.1016/j.jhin.2020.01.022

Quelle
Medieninformation der Ruhr-Universität Bochum, 07.02.2020
Ein Medienfoto kann von den Internetseiten der RUB abgerufen werden.
www.uni-greifswald.de/aktuell
www.uni-greifswald.de/veranstaltungen

Studie zur Bekämpfung der Corona-Viren 22_01_2020


Übersetzung ins Deutsche: Karsten Theobald
Persistenz von Coronaviren auf leblosen Oberflächen und deren Inaktivierung mit Bioziden
Günter Kampf, Daniel Todt, Stephanie Pfaender, Eike Steinmann
https://doi.org/10.1016/j.jhin.2020.01.022 Rechte und Inhalte

Zusammenfassung
Zur Zeit ist die Entstehung eines neuartigen humanen Coronavirus mit dem temporären Namen 2019-nCoV zu einem globalen Gesundheitsproblem geworden, welches beim Menschen schwere Infektionen der Atemwege verursacht. Es wurden Übertragungen von Mensch zu Mensch mit Inkubationszeiten zwischen 2 und 10 Tagen beschrieben, welche durch die Ausbreitung über Tröpfchen, kontaminierte Hände oder Oberflächen erleichtert werden. Wir haben daher die Literatur zu allen verfügbaren Informationen über die Persistenz von menschlichen und veterinärmedizinischen Coronaviren auf leblosen Oberflächen sowie zu Inaktivierungsstrategien mit Biozidmitteln zur chemischen Desinfektion, z. B. in Gesundheitseinrichtungen, überprüft.

Die Analyse von 22 Studien zeigt, dass humane Coronaviren wie das SARS-Coronavirus (Severe Acute Respiratory Syndrome), das MERS-Coronavirus (Middle East Respiratory Syndrome) oder endemische humane Coronaviren (HCoV) auf leblosen Oberflächen wie Metall, Glas oder Kunststoff für bis zu 9 Tage bestehen bleiben können. Jedoch können durch Flächendesinfektionsverfahren mit 62-71% Ethanol, 0,5% Wasserstoffperoxid oder 0,1% Natriumhypochlorit innerhalb von 1 Minute die Corona-Viren effizient inaktiviert werden.
Andere biozide Mittel wie 0,05 bis 0,2% Benzalkoniumchlorid oder 0,02% Chlorhexidindigluconat sind weniger wirksam. Da für 2019-nCoV keine spezifischen Therapien verfügbar sind, wird eine frühzeitige Eindämmung und Verhinderung einer weiteren Ausbreitung von entscheidender Bedeutung sein, um den anhaltenden Ausbruch zu stoppen und diesen neuartigen Infektionsfaden zu kontrollieren.

„Übersetzung und Studien-Recherche durch Karsten Theobald, unseren Research-Partner und Gründer von SaarBIOM-Institut für Mikrobiom-Modulation mit Firmensitz an der Universität des Saarlandes (www.mikrobiomika.de)".

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